Reetgedecktes Haus, der Kleinen Deichhof im Sommer, umgeben von Wiesen, Bäumen und weitem Horizont mit Windrädern im Hintergrund.
Selbstgemachte Pommes – extra knusprig! (Und „Mir-egal“-kompatibel)

Selbstgemachte Pommes – extra knusprig! (Und „Mir-egal“-kompatibel)

Es gibt diese Kinder-Phasen, in denen man gefühlt täglich exakt dasselbe kocht:
pure Nudeln, pure Pommes, manche Kinder wohl sogar mal puren Reis.
Und jedes Mal stellt man die große Frage: „Was wollt ihr essen?“
Die Antwort: „Mir egal.“

Dumm nur, dass „mir egal“ schwer zu kochen ist. Sobald’s auf dem Tisch steht, ist’s plötzlich nicht mehr egal.
Was aber wirklich immer funktioniert: Pommes.
Pommes sind aus Kartoffeln. Kartoffeln sind Gemüse.
Also sind Pommes gesund. Ich nehme Beschwerden nur schriftlich entgegen.

Hinweis: Dieser Beitrag enthält Affiliate-Links (mit * gekennzeichnet). Als Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Verkäufen. Alle Empfehlungen beruhen auf eigener Erfahrung – unbeauftragt und unbezahlt.

Hier auf dem Kleinen Deichhof machen wir die Pommes meistens selbst – und sie sind so herrlich knusprig, dass die Kinder freiwillig keine gekauften mehr wollen.


Das Geheimnis: Backpulver & Panko

Backpulver sorgt dafür, dass die Oberfläche etwas aufraut.
Panko macht den Crunch.
Und zusammen wird’s richtig gut:


Zutaten (für ein großes Blech knusprige Pommes)

  • 8–10 Kartoffeln
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Backpulver
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 EL Stärke
  • 2–3 EL Panko Paniermehl (gröber → extra knusprig!)
  • Gewürze: Salz, Pfeffer, Paprika – oder eure Lieblingsmischung

Zubereitung

  1. Kartoffeln waschen, schälen, halbieren und in Pommesform schneiden.
    (Unser Dauereinsatz-Schäler-Set – seit 3 Jahren spülmaschinenfest bewährt → hier*)
  2. In einer großen Schüssel – wir nutzen diese seit zwei Jahren täglich und sie sehen immer noch aus wie neu → Schüssel-Set* – mit kochendem Wasser übergießen.
  3. Salz & Backpulver dazu, 10 Minuten stehen lassen.
  4. Gründlich abtrocknen (wirklich gründlich!).
  5. Mit Olivenöl, Stärke, Panko und Gewürzen mischen.
  6. Auf ein Backblech verteilen – möglichst ohne Übereinanderstapeln.
  7. Bei 210 °C Ober-/Unterhitze ca. 20 Minuten backen.
  8. Backofen kurz öffnen (Dampf raus).
  9. Weitere 15–20 Minuten, bis die Pommes goldbraun und knusprig sind.

Dazu: Kräuterquark, Joghurt-Dip oder – wenn der Tag richtig lang war – Mayo oder Ketchup.


Airfryer? Geht natürlich auch!

Pommes im Airfryer werden richtig gut – aber achtet unbedingt auf fettdichtes Backpapier, sonst fliegt euch das halbe Panko durch die Gegend.

Wir nutzen z. B. diese Varianten:

Wir selbst haben einen uralten Airfryer (ich glaube, den gab es damals für Payback-Punkte). Funktioniert noch super, aber hin und wieder liebäugeln wir dann doch mit einer Ninjadiese hier*.

Aber da wir meistens „Familienportionen“ machen, lohnt sich der Backofen am Ende eben doch.
Also: Team Backofen oder Team Airfryer?


Noch mehr Fun: Wellenschnitt-Pommes

Wenn ihr Team „Wellenschnitt“ seid – es macht Spaß, sieht irgendwie direkt „authentischer Pommesbuden-Style“ aus – dann geht das mit so einem kleinen Tool hier kinderleicht:
Wellenschnitt-Schneider*


Warum selbstgemacht einfach besser ist

  • keine Zusatzstoffe
  • kein Altölgeschmack
  • keine Tiefkühlkrümel
  • innen weich, außen knusprig
  • und die Küche riecht danach nicht wie eine Tankstelle

Und: Die Kinder essen sie. Immer. Das ist im Alltag ja manchmal schon die halbe Miete.

Gehört ihr zu Team Backofen oder Team Airfryer?
Und was essen eure Kinder in diesen „Nur-Drei-Lebensmittel“-Phasen?
Teilt eure Tipps gern in den Kommentaren – wir probieren uns durch!

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